Die richtige Kategorie für dein Produkt wählen
Aktualisiert am
Die Kategorie ist nicht nur ein Etikett, sondern der erste Kontext für deinen Launch.
Wer die Kategorie sauber wählt, hilft Besuchern, Suchmaschinen und Sammlungen, das Produkt richtig einzuordnen.
Vom Hauptnutzen ausgehen
Viele Produkte können theoretisch mehrere Kategorien berühren. Entscheidend ist, welcher Nutzen für die erste Zielgruppe am wichtigsten ist.
Ein AI-Tool für Rechnungsprüfung kann beispielsweise eher Finanzen & Recht sein als allgemein KI & Automatisierung.
Suchintention ernst nehmen
Kategorien sollten nicht nur intern logisch sein, sondern dem entsprechen, wonach Menschen suchen. SaaS, Fintech, Developer Tools oder Marketplaces sind unterschiedliche Einstiege.
LaunchDACH nutzt diese Einstiege für Hubs, interne Links und Sammlungen.
Tags als zweite Ebene
Launch Tags können zusätzliche Facetten zeigen: B2B SaaS, DSGVO & Compliance, API & Backend oder Remote Work DACH.
Sie sollten präzise sein und nicht möglichst viele Keywords abdecken.
Warum es für Sammlungen zählt
Regelbasierte Sammlungen greifen auf Kategorie und Tags zu. Eine saubere Einordnung sorgt dafür, dass dein Produkt automatisch in passenden Listen erscheint.
Das erhöht die Chance, auch nach dem Launch noch in relevanten Kontexten entdeckt zu werden.
Die Hauptaufgabe als Entscheidungshilfe
Formuliere zuerst einen Satz ohne Technologienamen: Welche Arbeit erledigt ein Nutzer mit deinem Produkt? Ein Tool, das Termine abstimmt, gehört zur Produktivität, auch wenn im Hintergrund ein Sprachmodell arbeitet. Ein Werkzeug, dessen wesentlicher Nutzen die Erzeugung von AI-Bildern ist, kann dagegen sinnvoll in KI und Automatisierung eingeordnet werden. Entscheidend ist die Erwartung eines Besuchers, der die Kategorie öffnet.
Wähle genau eine Hauptkategorie als Einstieg. Nutze zusätzliche Tags für konkrete Einsatzgebiete oder technische Eigenschaften. Eine Kombination ist dann hilfreich, wenn die einzelnen Tags unterschiedliche echte Aspekte beschreiben. Drei fast gleichbedeutende Schlagworte machen den Eintrag nicht genauer und können die Auffindbarkeit für den eigentlichen Anwendungsfall sogar erschweren.
Kategorie und Tags gemeinsam prüfen
Stelle dir zwei Suchwege vor: Ein Besucher kennt sein Problem, ein anderer kennt bereits die Art von Werkzeug, die er sucht. Hilft deine Auswahl beiden Personen, den Eintrag wiederzufinden? Prüfe dazu die bestehenden Kategorie- und Tag-Seiten und vergleiche die benachbarten Produkte. Du musst nicht dieselbe Kombination verwenden, solltest aber die erwartete Einordnung verstehen.
Wenn sich der Schwerpunkt deines Produkts verändert, kannst du die Zuordnung im bestehenden Eintrag anpassen. Das erzeugt keinen neuen Launch. Kontrolliere nach einer Änderung, ob Tagline und Screenshots weiterhin zur Hauptkategorie passen. Eine konsistente Darstellung ist für die Entdeckung wertvoller als die bloße Präsenz in möglichst vielen thematischen Listen.
